Tragbare Wirbelstromprüfgeräte
Prüfen mit Wirbelstrom
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Wirbelstromtechnik
Mit der Wirbelstromtechnik (ECT für Eddy Current Testing) werden metallische Werkstoffe ohne direkten Kontakt
geprüft. Bei dieser Technik erzeugt eine von Wechselstrom durchflossene Sonde im Prüfteil einen Wirbelstrom. Alle
Störungen oder Werkstoffeigenschaften die den Wirbelstromfluss im Prüfteil verändern, werden von der Sonde
erkannt.
Sondenqualität und Datenverarbeitung haben sich über die Jahre ständig gebessert, so dass heute die
Wirbelstromtechnik als schnelle, einfache und präzise Prüfmethode geschätzt wird. Daher wird die ECT-Technik in der
Luftfahrt, Automobilherstellung, petrochemischen und energieerzeugenden Industrie zum Erkennen von Defekten auf oder
nahe der Oberfläche von Werkstoffen wie Aluminium, Edelstahl, Kupfer, Titanium, Messing, Inconel® und sogar von
Normalstahl (nur für Oberflächendefekte) angewendet.
Vorteile der Wirbelstromtechnik
Das Prüfen mit Wirbelstrom bietet folgende Vorteile:
- Schnelle, einfache und zuverlässige Prüfmethode zum Erkennen von Defekten auf oder nahe der Oberfläche von
elektrisch leitenden Werkstoffen
- Kann auch die Leitfähigkeit des Werkstoffs messen
- Messen von nicht leitender Beschichtung
- Prüfen von Bohrungen mittels rotierender Scanner und Oberflächensonden.
Wirbelstromsonden
Standard- R/D Tech-Wirbelstromsonden gibt es in verschiedenen Ausführungen:
- Sonden für das Prüfen von Nietlöchern
- Oberflächensonden in verschiedenen Formen und Ausführungen
- Niederfrequente - Flächen- und Ringsonden
- Eingebettete Sonden
- Radsonden
- Sonden zum Prüfen der Leitfähigkeit
- Spezielle Sonden für besondere Anwendungsbereiche.
Wirbelstromsonden besitzen eine Kupferdrahtspule. Zur optimalen Anpassung an Ihre Anwendung wird die Form dieser
Spule Ihrem Anwendungsbereich entsprechend hergestellt.
a- Der mit einer bestimmten Frequenz die Spule durchfließende Wechselstrom erzeugt ein magnetisches
Feld.
b- Nähert man die Spule einem elektrisch leitenden Material, entsteht in diesem Material ein Wirbelstrom.
c- Wird der Wirbelstromfluss durch eine Störung im leitenden Material beeinflusst, ändert sich die magnetische
Koppelung mit der Sonde; diese messbare Änderung der Spulenimpedanz signalisiert den Fehler.
Vorbereitung der Oberfläche ist minimal. Im Gegensatz zum Eindringverfahren oder zum Magnetpulververfahren, ist es
unnötig, eventuellen Anstrich von der zu prüfenden Fläche zu entfernen.
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Wirbelstrom-Software
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Impedanzebene und Zeit/Amplitudendarstellung
- Nachleuchten der Phasensignale ist wählbar
- Betrieb mit zwei Frequenzen und automatischem Mischen
- Zur Erleichterung der Signalauswertung kann eine Referenzkurve auf dem Bildschirm angezeigt werden
- Mit der Einfrierfunktion kann die Phasenlage des Signals ohne Koppelung an das Prüfteil geändert, und die
Verstärkung justiert werden
- Funktionen Tiefenlupe und Optimierung.
Messen von
Leitfähigkeit und Dicke
- Einfaches, schrittweises Justieren
- Leitfähigkeit und Dicke der Beschichtung werden in sehr großen Ziffern angezeigt
- Impedanz/Phasenlage werden während des Messens angezeigt
- Hilfefenster leitet den Prüfer durch die Justierung
- Mittels einer einstellbaren Schwelle wird der Messwert blau, grün oder rot angezeigt
- Messwerte können in einem tabellenförmigen Bericht gespeichert werden.
Rotierende Sonden
- Gleichzeitige Anzeige von Phasenlage und Messspur
- „Nachleuchten“ der Phasenlage einstellbar; eine oder mehrere Sondenumdrehungen werden auf dem
Bildschirm gezeigt
- Abrollendes C-Bild, zeigt den Prüfbereich in zweidimensionaler, farbiger Darstellung an
- Hohe Erfassungsrate für problemlose Signaldarstellung und sehr schnelle Rotation
- Interpolation oder Kompression der Prüfdaten in Echtzeit zum Ausgleich für Schwankungen der
Rotationsgeschwindigkeit
- Komplette Speicherfunktionen
- Speziell gemittelter Hochpassfilter für eine konstante Messspur.
Oberflächendarstellung im C-Bild
- Zwei Weggebereingänge zum Anschluss von verschiedenen Scannern
- C-Bilddarstellung in Echtzeit mit Phasenlage und Zeit/Amplitudendarstellung
Leistungsstarke Datenverarbeitung in Echtzeit
- Drei Alarme von unterschiedlicher Form können für LED-Leuchte, Summer oder Schaltausgang bestimmt werden.
- Hochpass- Tiefpass- und spezielle Filter.
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Technische Angaben zum Wirbelstrom Modul
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| Abmessungen | 244 mm x 182 mm x 57 mm | | Gewicht | 1.2 kg | | Anschlüsse | 1 Fischer®-Anschluss mit 19 Stiften für Wirbelstromsonde
1 BNC-Anschluss | | Anzahl Kanäle | 4 Kanäle | | Automatische Sensorerkennung | Automatisches Erkennen und Einstellen des Sensors | |
Generator
| | Anzahl Generatoren | 1 (mit interner elektronischer Referenz) | | Höchstspannung | 12 V p-p bei 10 Ω | | Betriebsfrequenz | 20 Hz – 6 MHz | | Bandbreite | 8 Hz – 5 kHz (bei Einzelspule) umgekehrt proportional zu der Länge der Zeiteinheit, wird im
Multiplex-Erregungsmodus vom Gerät eingestellt | |
Empfänger
| | Anzahl Empfänger | 1 bis 4 | | Maximales Eingabesignal | 1 V p-p | | Verstärkung | 28-68 dB | |
Interner Multiplexer
| | Höchstspannung | 12 V p-p bei 50 Ω | | Anzahl Empfänger | 4 Differenzempfänger (jeder mit 8 Zeiteinheiten) | | Maximales Eingabesignal | 1 V p-p | |
Prüfdatenerfassung
| | Digitalisierfrequenz | 40 MHz | | Verarbeitungsgeschwindigkeit | 1 Hz – 15 kHz (bei Einzelspule) Wird begrenzt durch die Verarbeitungsgeschwindigkeit des
Gerätes oder durch vom Multiplex-Erregungsmodus eingestellte Verzögerung. | | A/D-Auflösung | 16 Bit | |
Prüfdatenverarbeitung
| | Phasenrotation | 0° bis 360° in Schritten von 0,1° | | Filter | nicht rekursive Tiefpass-, Hochpass-, Bandpass-, Bandsperrfilter (einstellbare
Abschaltfrequenz), Zentralwertfilter (einstellbar von 2 bis 200 Punkten), Mittelwertfilter (einstellbar von 2
bis 200 Punkten) | | Kanalverarbeitung | Mischen
Interpolieren | |
Speicherung
| | Maximale Dateigröße | begrenzt durch die Speicherkapazität des Mediums | |
Synchronisierung
| | mit internem Taktgeber | 1 Hz – 15 kHz (bei Einzelspule) | | mit externer Begrenzung | ja | | mit Weggeber | auf 1 oder 2 Achsen | |
Alarme
| | Anzahl Alarme | 3 | | Form der Alarmbereiche | Kreissegment, umgekehrtes Kreissegment, Rechteck, umgekehrtes Rechteck und Ring | | Ausgänge | visuelles, akustisches und TTL-Signal | | Analogausgänge | 1 (X oder Y) |
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